FAQ & Antworten
Fragen rund um die Initiatorische Schulung:
- Ist die Initiatorische Schulung an eine Religion oder Glaubensrichtung gebunden?
- Nein. Wir kennen heute, vor allem im religiösen Bereich nur das mehr passive "Beitreten" zu einer Gruppe oder einer Kirche die ein
entprechendes Credo vertritt, und in der es erwartet wird, sich an bestimmte Verhaltensvorschriften, Lebensmaximen und Glaubenssätze zu halten.
Unser Anliegen ist aber gerade das freiwerden von kollektiven Glaubens- und Bewusstseinsstrukturen, wie sie für Kirchen und ähnliche
Glaubensgemeinschaften charakteristisch sind. Jeder Teilnehmer wird ermuntert sein individuelles "Begehren" nach idealeren Lebensformen
zu leben und zu erweitern. Wir möchten einerseits Wege aufzeigen, die in die besere Wahrnehmung der dem Leben inneliegenden Weisheitsgesetze hineinführen
können und andererseits auch die Wege zur Umsetzung der jedem Menschen inneliegenden Ziele nach einer ausstrahlenden, gebenden
Lebensform herausarbeiten und beschreiten. Die Schulung ist auch keine typische Gruppenveranstaltung, wo Rituale oder Gebete, bzw. irgendwelche Meditationen
ausgeführt werden würden. Sie gleicht vielmehr einer lebendigen und bewegten Tagung, in der viele Sichtweisen zusammentreffen und
sich, angeregt von spirituellem Gedankengut, zu einer ästhetischen Gedankenform aufbauen.
Bernhard Spirkl
- Ich würde mich für die initatorische Schulung interessieren, aber was mich noch ein wenig
abschreckt, ist die Frage, ob ich die für das Eigenstudium angegebene Zeit von täglich bis zu
1,5 Stunden aufbringen kann, bzw. die Disziplin finden werde, das durchzuhalten?
- Die Angabe der Studienzeiten ist zur Orientierung gedacht und soll nicht dazu führen, daß man sich unter dem Druck
fühlt, täglich ein gewisses Pensum an Übungen absolvieren zu müssen. Jeder kann sich Pausen im Studium einräumen und die Studienzeit
nach eigenem Ermessen gestalten. Wichtig ist nur, daß eine rhyhtmische Wiederholung bestimmter Gedankeninhalte gepflegt wird, da
sich nur so tiefere Empfiundungen zu den Imaginationen und Inspirationen ausbilden können, die schließlich die Grundlage zur
Erkenntnisbildung darstellen. Morgens und Abends eine Viertelstunde in den Büchern zu lesen, und eine weitere Viertelstunde eine ruhige
Konzentrationsübung zu praktizieren, wäre eine Aktivität, die es uns ermöglicht, im Alltag eine
innere Führung und Bewusstheit aufrechtzuerhalten.
Bernhard Spirkl